Das Spielprinzip funktioniert wie folgt: Am Anfang befindet sich in jedem Level ein Muster von verschiedenfarbigen Steinen. Nacheinander muss man diese Formation nun mit anderen Steinen beschießen. Die Farben dieser Steine werden vom Spiel zufällig ausgewählt, es kommen aber immer nur diejenigen Farben vor, die auch auf dem Spielfeld vorhanden sind. Außerdem gibt es auch eine Vorschau, so dass man immer sieht, welche Farbe der nächste zu verschießende Stein besitzt.
Trifft der abgefeuerte Stein nun auf einen anderen Stein oder den oberen Spielfeldrand, so bleibt er dort haften. Sofern sich dabei mindestens drei gleichfarbige Steine direkt berühren, fallen diese nach unten und verschwinden vom Spielfeld. Hängen beliebige andere Steine ausschließlich an den gerade eliminierten Steinen, so verschwinden diese ebenso vom Spielfeld. Dadurch ist es durch geschicktes Zielen oftmals möglich, auf einen Schlag viele verschiedenfarbige Steine vom Spielfeld zu befördern.
Gewonnen ist das Level, wenn alle Steine vom Spielfeld verschwunden sind. Dagegen verliert man, wenn die Steine an einer Stelle bis auf die Höhe der Kanone am unteren Bildschirmrand reichen.
Von diesem extrem süchtig machenden Spielprinzip einmal abgesehen haben mich an Frozen Bubble darüber hinaus vor allem der überaus gelungene Soundtrack und die ziemlich gut gemachte Spielgrafik überzeugt. Und auch die 100 mitgelieferten Levels garantieren längerfristigen Spielspaß.
Mehrspielermodi
Besonders der letzte Modus ist ungemein spaßig. Wie von anderen Online-Spielen gewohnt sucht man sich im integrierten Server Browser des Spiels einen Server mit einem möglichst guten Ping und genügend Spielern und schon kann man einem Spiel beitreten oder selbst eins erstellen. Wenn der Online-Modus auch sehr viel Spaß macht, so liegt hier auch einer der Schwachpunkte des Spiels. Einmal ist mir das Spiel beim Start eines neuen Online-Spiels definitiv abgestürzt und gelegentlich bin ich auch rausgeflogen. Bis auf den Absturz kann es sich hierbei aber auch nur um Netzwerkprobleme handeln, so dass ich hier nicht ausschließlich dem Spiel die Schuld zuschieben will.
Ein anderes Problem beim Online-Modus ist die leider doch eher kleine Zahl der Spieler, die sich auf den Servern tummeln. Bisher habe ich durchschnittlich immer etwa 20 Spieler auf den Servern gesehen. Allerdings hatte ich bisher trotzdem immer in wenigen Minuten genügend Spielpartner gefunden. Obwohl der Online-Modus also leider nicht ganz ohne Probleme ist, sollte man ihn unbedingt einmal ausprobiert haben.
Level Editor
Fazit
Frozen Bubble ist eins der besten Open Source-Spiele, das ich bisher gespielt habe und kann wirklich süchtig machen. Vor kommerziellen Gelegenheitsspielen muss es sich nicht verstecken und wäre es auf einem Download-Service wie dem Wii-Shop verfügbar, so würde ich durchaus in Erwägung ziehen, dafür zu bezahlen. Oder kurz gesagt: Unbedingt empfehlenswert!
Homepage: www.frozen-bubble.org


