Nachdem ich letzte Woche bereits meine Meinung zur aktuellen Schwarzkopierer-Debatte geschildert habe, meldet sich nun auch der erfolgreiche Independent-Entwickler Stardock, unter anderem bekannt durch die Strategiespiele Galactic Civilizations und Galactic Civilizations II, mit einem sehr interessanten Statement zu Wort.Abgesehen von ihren Spielen ist die Firma Stardock vor allem dafür bekannt, alle Spiele grundsätzlich ohne Kopierschutz auszuliefern. Die Tatsache, dass dieses Studio zumindest für sich eine Nische gefunden hat und trotz (oder gerade wegen) des fehlenden Kopierschutzes wirtschaftlich gut da steht, macht diesen Artikel besonders lesenswert.
Im wesentlichen sagt der Artikel aus, dass Scharzkopien, obwohl sehr ärgerlich für einen Entwickler, nicht der Hauptgrund für schlechte Verkaufszahlen sind. Stattdessen würden sich die meisten Spieleentwickler zu sehr darauf konzentrieren, die Wünsche der relativ kleinen Gruppe der Hardcore-Spieler und Spielejournalisten zu befriedigen, anstatt für eine möglichst große Kundengruppe zu entwickeln. Ein Aspekt dabei sind auch die hohen Hardwareanforderungen der meisten PC-Spiele, die viele mögliche Kunden von vorn herein ausschließen. Außerdem sieht man den Verzicht auf einen Kopierschutz bei Stardock als eine Maßnahme, um der zahlenden Kundschaft entgegenzukommen, da diese so nicht verärgert werden und zufriedene Kunden eher ein weiteres Produkt kaufen, als unzufriedene.
Ich persönlich kann dem Artikel nur voll und ganz zustimmen und freue mich, dass es noch Spieleentwickler gibt, die nicht alle Probleme der Industrie auf Schwarzkopien schieben und sich darüber im Klaren sind, wie essentiell die Zufriedenheit ihrer zahlenden Kundschaft für den Unternehmenserfolg ist.



Das Entwicklungsstudio Stardock hat gestern eine Demo seines bereits im Februar erschienen Weltraumstrategiespiels Sins of a Solar Empire veröffentlicht. Die Demo ist 536 MB groß und kann über GameSpot heruntergeladen werden. Das Spiel läuft unter Win
Aufgenommen: Mär 22, 14:06