Wie schon befürchtet, habe ich mir am Freitag gleich mal das neue Final Fantasy IV für DS gekauft. Aber was muss ich da sehen? Das Cover wird in der DE-Version durch die neuen riesigen und hässlichen USK-Logos verunstaltet. Bisher habe ich die nicht mehr ganz neuen Logos eher unterbewusst wahrgenommen, da zuvor noch kein Spiel das mich interessiert hätte davon betroffen war. Jetzt geht es mir aber tierisch auf die Nerven. Obwohl ich nun schon zwei Nächte darüber geschlafen habe, kann ich mir nicht helfen: Das Cover sieht immer noch Sch***e aus! Und bei allen Neuerscheinungen wird es in Zukunft nicht besser sein.
Deshalb denke ich jetzt ernsthaft darüber nach in Zukunft Spiele möglichst nur noch in einem unserer wunderschönen Nachbarländer zu bestellen. So bekäme ich nicht nur ein hübscheres Cover, sondern das Zensurproblem mit geschnittenen 18er-Spielen hätte sich ebenfalls erledigt. Hart wird es allerdings dadurch, dass ich dann nicht mehr einfach mal im Laden um die Ecke nach neuen Spielen stöbern kann, was ich bisher sehr gerne und auch regelmäßig getan habe.
Besonders "toll" an den neuen Logos finde ich, dass die Altersangabe selbst immer noch kleiner ist als die des PEGI-Systems, obwohl das USK-Logo mehr als dreimal soviel Platz in Anspruch nimmt. Und apropos Jugendschutz: Letzt stöbere ich mal wieder in der Spieleabteilung eines Elektromarkts und da hat eine Mutter ihren Kindern doch tatsächlich ein Spiel verweigert, weil es "mit Gewalt ist". Zuerst war ich sehr verwundert wie gut sich diese Frau wohl im aktuellen Spielesortiment auskennen muss. Aber dann dämmerte es mir: Bei PEGI gibt es ja diese Piktogramme auf der Rückseite, die Angaben über den Inhalt des Spiels machen und einen so besser nachvollziehen lassen, warum das Spiel überhaupt die angegebene Altersbeschränkung erhalten hat. Außerdem können Eltern so leichter selbst entscheiden, mit welchen Inhalten sie ihre Kinder konfrontiert wissen wollen und mit welchen nicht. Mangels eigener Kinder sind mir diese Piktogramme bis dahin nie wirklich aufgefallen. Scheint aber eine sehr nützliche Sache zu sein und lässt sich auch ohne Kenntnisse einer bestimmten Sprache leicht verstehen, was sicher auch in Deutschland nicht falsch wäre.
Hier in Deutschland müssen wir aber natürlich unser eigenes Ding machen. Selbst wenn das heißt, dass die Alterskennzeichnung unnötig klein ist, da übermäßig viel Platz (der eigentlich den Herstellern und Spielern gehört) durch optischen Schnickschnack und einem Hinweis auf einen Gesetzestext, was wieder Leute ohne großartige Deutschkenntnisse verwirren könnte, verschwendet wird. Und trotz, dass soviel Platz vergeudet wird wissen besorgte Eltern dann noch nicht einmal, warum das Spiel überhaupt die abgedruckte Altersbeschränkung bekommen hat - außer natürlich, der Hersteller verkauft dieselbe Produktionscharge auch in Österreich. <sarkasmus>Aber nur weil PEGI bis auf Deutschland und Großbritannien in ganz Europa verwendet wird und funktioniert heißt das ja noch lange nicht, dass es auch in Deutschland funktionieren würde.</sarkasmus>
Falls jemand ein paar Shops empfehlen kann, immer her damit. Zwar kenne ich schon ein paar, aber man lernt ja nie aus.
Dienstag, 24. Juni 2008
Was sind Spiele-Reviews noch wert?
Nicht lange ist es her, da hatte ich ein recht vertrauensvolles Verhältnis zu Spiele-Reviews. Sicher lag auch früher schon das enge Verhältnis zwischen Spieleseiten und Publishern und vor allem auch die Abhängigkeit der Spieletester von den als Werbekunden auftretenden Spieleverlagen nicht gerade im Verborgenen. Trotzdem war die von den Reviews mit ihren nummerischen Wertungssystemen vorgegaukelte Objektivität verlockend genug, um über diesen eklatanten Schönheitsfehler lange Zeit wohlwollend hinweg zu sehen. Natürlich war ein Vergleich von Spielen anhand dieser wohl doch eher willkürlich ermittelten Zahlen der Art Spiel A hat 8.9 Punkte und Spiel B 9.0 Punkte also ist B > A zu keinem Zeitpunkt wirklich sinnvoll. Doch zumindest als Hilfsmittel bei der Kaufentscheidung und zur groben Einordnung der Spiele untereinander schienen sie mir lange Zeit geeignet.
Die Skandale und Ungereimtheiten, die dieses Jahr schon zu Tage getreten sind haben mich dann aber doch wachgerüttelt und gegenüber Spielereviews mittlerweile mehr als vorsichtig gemacht. Zuerst war da im Januar die "Affäre Gerstmann". Damals machten das bis heute nicht bestätigte aber Gerücht die Runde, dass der Spielekritiker Jeff Gerstann Gamespot nach 12 Jahren im November 2007 wegen seiner schlechten Bewertung des Spiels Kane & Lynch: Dead Men verlassen musste. Gerstmann hatte das Spiel mit 6 von 10 Punkten bewertet, woraufhin der Publisher EIDOS angeblich mit der Stornierung von Werbeaufträgen gedroht hat. Dies wiederum soll der Grund für das Ausscheiden Gerstmanns aus dem Unternehmen gewesen sein. In den folgenden Monaten haben noch weitere langjährige Mitarbeiter bei Gamespot ihren Hut genommen. Auch wenn das dieser Fall bis heute recht dubios bleibt, so hat Gamespot dadurchwohl nicht nur bei mir einiges an Vertrauen eingebüßt.
Und kaum war diese Sache ausgestanden, da war der Hype um GTA IV auch schon auf seinem Höhepunkt angelangt und die einschlägigen Seiten und Magazine machten mit mehr oder weniger exklusiven Testberichten und auffällig häufig vergebenen perfekten Wertungen auf sich aufmerksam. Schon damals konnte ich mir diese Traumwertungen nur schwer erklären. Noch schwerer viel mir eine Erklärung, als ich das Spiel dann selbst durchgespielt hatte. GTA IV ist ein durchaus gelungenes Spiel, aber eine perfekte Wertung hat es trotz seiner nicht ganz uninteressanten Neuerungen schon alleine wegen der vielen Kompromisse gegenüber dem Vorgänger (nur eine Stadt, RPG-Elemente entfernt usw.) definitiv nicht verdient. Entweder die verantwortlichen Spieletester haben einen anderen Geschmack und ganz andere Erwartungen als ich oder die Testversion hatte deutlich mehr zu bieten als die aus dem Laden.
Neulich hörte man auch noch, dass Konami den Testern von Metal Gear Solid 4 sogar schon Auflagen bezüglich bestimmter Punkte macht, die sie in ihren Testberichten auf keinen Fall erwähnen dürfen. Dazu gehört unter anderem die Länge der Filmsequenzen, die sich gerüchteweise auf bis zu 90 Minuten belaufen soll. Wenn einem das schon(vollkommen zurecht) peinlich ist und man befürchtet dadurch potenzielle Käufer abzuschrecken, sollte man sich vielleicht fragen, ob man sich das nicht vor dem Release des Spiels hätte überlegen können. Ich jedenfalls bin mittlerweile froh, dass ich der Versuchung nicht nachgegeben habe, als ich das Spiel Regal gesehen habe. Wenn ich einen abendfüllenden Spielfilm anschaue möchte ich das vorher wissen. Nichts dürfte nerviger sein als unter der Woche irgendwann nach 0 Uhr in eine solche Monstersequenz zu tappen ohne zu wissen, auf was man sich überhaupt einlässt.
Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, meint Atari auch noch sich gegen nicht objektiv geschriebene Kritiken (?!?) juristisch zur Wehr setzen zu müssen. Das regt natürlich zu Spekulationen an, was bei Spieletests vermutlich so alles im Hintergrund abläuft, wenn die Situation gerade, anders als in diesem Fall, nicht eskaliert.
Zurück aber zur eigentlich Frage des Artikels. Ob Reviews in letzter Zeit an Wert verloren haben lässt sich wohl kaum beurteilen. Vermutlich waren sie aber noch nie so unabhängig, wie man das als Spieler gerne hätte. Nur war es früher wohl nicht ganz so offensichtlich was da so alles im Hintergrund läuft und man konnte es dadurch leichter verdrängen. Es ist ja auch sehr verlockend, ein Spiel auf Basis einer einzigen, als objektiv empfundenen Meinung zu beurteilen. Auch wenn Reviews nun erst Recht sehr kritisch zu beurteilen sind, so kann man trotzdem nicht ganz auf sie verzichten. Es sei denn natürlich, es ist einem weder um die verschwendete Zeit noch um das verlorene Geld schade, wenn man mal einen Fehlkauf landet. Bleibt also als Lösung des Dilemmas nur verschiedene Reviews lesen, Fazit und Punkte möglichst ignorieren und das Spiel eher nach dem zwischen den Zeilen Gelesenen zu beurteilen.
Die Skandale und Ungereimtheiten, die dieses Jahr schon zu Tage getreten sind haben mich dann aber doch wachgerüttelt und gegenüber Spielereviews mittlerweile mehr als vorsichtig gemacht. Zuerst war da im Januar die "Affäre Gerstmann". Damals machten das bis heute nicht bestätigte aber Gerücht die Runde, dass der Spielekritiker Jeff Gerstann Gamespot nach 12 Jahren im November 2007 wegen seiner schlechten Bewertung des Spiels Kane & Lynch: Dead Men verlassen musste. Gerstmann hatte das Spiel mit 6 von 10 Punkten bewertet, woraufhin der Publisher EIDOS angeblich mit der Stornierung von Werbeaufträgen gedroht hat. Dies wiederum soll der Grund für das Ausscheiden Gerstmanns aus dem Unternehmen gewesen sein. In den folgenden Monaten haben noch weitere langjährige Mitarbeiter bei Gamespot ihren Hut genommen. Auch wenn das dieser Fall bis heute recht dubios bleibt, so hat Gamespot dadurchwohl nicht nur bei mir einiges an Vertrauen eingebüßt.
Und kaum war diese Sache ausgestanden, da war der Hype um GTA IV auch schon auf seinem Höhepunkt angelangt und die einschlägigen Seiten und Magazine machten mit mehr oder weniger exklusiven Testberichten und auffällig häufig vergebenen perfekten Wertungen auf sich aufmerksam. Schon damals konnte ich mir diese Traumwertungen nur schwer erklären. Noch schwerer viel mir eine Erklärung, als ich das Spiel dann selbst durchgespielt hatte. GTA IV ist ein durchaus gelungenes Spiel, aber eine perfekte Wertung hat es trotz seiner nicht ganz uninteressanten Neuerungen schon alleine wegen der vielen Kompromisse gegenüber dem Vorgänger (nur eine Stadt, RPG-Elemente entfernt usw.) definitiv nicht verdient. Entweder die verantwortlichen Spieletester haben einen anderen Geschmack und ganz andere Erwartungen als ich oder die Testversion hatte deutlich mehr zu bieten als die aus dem Laden.
Neulich hörte man auch noch, dass Konami den Testern von Metal Gear Solid 4 sogar schon Auflagen bezüglich bestimmter Punkte macht, die sie in ihren Testberichten auf keinen Fall erwähnen dürfen. Dazu gehört unter anderem die Länge der Filmsequenzen, die sich gerüchteweise auf bis zu 90 Minuten belaufen soll. Wenn einem das schon
Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, meint Atari auch noch sich gegen nicht objektiv geschriebene Kritiken (?!?) juristisch zur Wehr setzen zu müssen. Das regt natürlich zu Spekulationen an, was bei Spieletests vermutlich so alles im Hintergrund abläuft, wenn die Situation gerade, anders als in diesem Fall, nicht eskaliert.
Zurück aber zur eigentlich Frage des Artikels. Ob Reviews in letzter Zeit an Wert verloren haben lässt sich wohl kaum beurteilen. Vermutlich waren sie aber noch nie so unabhängig, wie man das als Spieler gerne hätte. Nur war es früher wohl nicht ganz so offensichtlich was da so alles im Hintergrund läuft und man konnte es dadurch leichter verdrängen. Es ist ja auch sehr verlockend, ein Spiel auf Basis einer einzigen, als objektiv empfundenen Meinung zu beurteilen. Auch wenn Reviews nun erst Recht sehr kritisch zu beurteilen sind, so kann man trotzdem nicht ganz auf sie verzichten. Es sei denn natürlich, es ist einem weder um die verschwendete Zeit noch um das verlorene Geld schade, wenn man mal einen Fehlkauf landet. Bleibt also als Lösung des Dilemmas nur verschiedene Reviews lesen, Fazit und Punkte möglichst ignorieren und das Spiel eher nach dem zwischen den Zeilen Gelesenen zu beurteilen.
Mittwoch, 18. Juni 2008
Firefox 3 und Opera 9.5 sind da

Der Juni 2008 ist ein toller Monat für alle Web-Benutzer. Schon letzte Woche ist Opera 9.5 erschienen und gestern hat die Mozilla-Corporation nun auch noch das dritte große Release von Firefox ins Rennen um die Gunst der Web-Gemeinde geschickt, was aufgrund der gigantischen Nachfrage nicht von Anfang an ganz glatt über die Bühne ging.
Firefox 3 habe ich erstmals in der Betaphase ausprobiert und ziemlich schnell hatte ich mich so sehr daran gewöhnt, dass ich trotz fehlender Extensions nicht mehr zum ollen Firefox 2 zurück wollte. Was der Dreier besser macht als der Zweier? Er ist um (gefühlte) Größenordnungen schneller und selbst die Betas liefen bei mir stabiler als Firefox 2. Ganz nett ist auch die neue Lesezeichenverwaltung, allerdings auch kein Feature, das ich bei anderen Browsern vermissen würde. Sehr gut gefällt mir aber noch eine kleine Änderung am Vollbildmodus. So wird die Tableiste nun endlich automatisch ausgeblendet, wenn man sich im Dokument befindet. Bewegt man die Maus an den oberen Bildschirmrand, wird sie mit samt der URL-Leiste wieder eingeblendet. Auf dieses Feature habe ich lange gewartet, arbeitet man heute doch oftmals mehr mit Web- als Desktopanwendungen, so dass es öfters nützlich ist, den gerade ohnehin nicht genutzten Desktop ganz aus zu blenden und sich vollkommen auf das Web zu konzentrieren. Bisher hat nur Opera die Tabs und die URL-Leiste ausgeblendet, allerdings hat man sie auch nur dann wieder zu Gesicht bekommen, wenn man den Vollbildmodus wieder verlassen hatte.
Davon mal abgesehen ist auch Opera ein exzellenter Browser und gerade die neue Version 9.5 ist doch tatsächlich wieder einmal schneller geworden als die Vorversion. Abgesehen vom neuen Theme, das mit seinem von Vista inspirierten Design zumindest unter Ubuntu und Windows XP absolut furchtbar aussieht, gibt es nichts zu meckern. Und selbst diese geschmackliche Verfehlung kann man sehr einfach beheben, indem man sich direkt in den Theme-Einstellungen des Browsers das Classic Theme herunterlädt. Mittlerweile benutze ich den neuen Opera sogar fast schon öfter als Firefox 3, was wohl daran liegt, dass Opera 9.5 in puncto Geschwindigkeit sogar den neuen Firefox ganz schön alt aussehen lässt. Schon länger bietet Opera das Feature Speeddial, das einem ermöglicht Links zu seinen neun Lieblingsseiten zusammen mit einer Thumbnail-Grafik der Seite auf der Startseite jedes leeren Tabs zu platzieren. Mittlerweile gibt es dieses Feature auch als Erweiterung für Firefox, aber da ich meinen Browser nur äußerst ungerne mit Erweiterungen überfrachte benutze dazu doch lieber Opera.
Vor fünf Jahren schien es noch als hätte sich Microsoft sein Browser-Monopol für alle Ewigkeit gesichert und es gäbe kein einziges Feature mehr, mit dem man den Webbrowser noch verbessern könnte. Heute herrscht dagegen ein Wettbewerb zwischen den Browser-Herstellern, als hätte es diese Zeit der Stagnation niemals gegeben und mit Safari 4.0 ist schon der erste Browser angekündigt, der einen eingebauten Byte-Compiler für JavaScript mitbringen soll, was das Performance-Rennen zwischen den Browsern nochmals auf eine ganz neuen Stufe stellen dürfte.
Montag, 5. Mai 2008
ZockBlog in neuem Gewand
Wer diesen Eintrag nicht im Feed Reader liest hat es schon bemerkt, ZockBlog.org hat ab heute ein neues Design. Bisher hatte ich ein Standard-Template von Serendipity verwendet, allerdings wollte ich es schon länger etwas individueller haben und habe jetzt einmal selbst Hand angelegt und mit Gimp und CSS ein eigenes Theme gebastelt. Zwar bin ich nicht unbedingt der geborene Grafiker, aber ich hoffe es gefällt euch trotzdem.
Gerade bin ich noch ein wenig am basteln und auch die mit dem neuen Aussehen hinzugekommene Navigationsleiste werde ich im Laufe der Woche noch ein wenig mit Leben füllen. Solltet ihr irgendwelche Probleme mit dem neuen Design haben, wäre es nett, wenn ihr einen Kommentar zu diesem Eintrag schreiben könntet. Im IE 6.0 sieht es nicht 100% optimal aus, sollte aber vollständig benutzbar sein. Ich habe versucht die Probleme zu beheben dann aber entnervt aufgegeben. Verwendet ihr IE 7.0 oder einen modernen Browser wie Firefox, Opera, Safari etc., sollte es aber keine Darstellungsfehler geben.
Falls euch die technischen Details interessieren: Das Theme basiert auf Bulletproof und die Anpassung war wesentlich leichter als ich gedacht hatte. CSS-Kenntnisse vorausgesetzt, kann man damit recht schnell zu einem eigenen Blog-Theme gelangen. Damit mein Blog auch auf Geräten mit kleiner Auflösung wie z.B. der Wii ohne großes Zoomen betrachtet werden kann, nimmt der Inhalt eigentlich die volle Bildschirmbreite ein. Nur wenn das Anzeigegerät mehr als 800 Pixel in der Breite bietet, wird die Breite des Inhaltsdivs per JavaScript auf 85% gesetzt, wodurch dann die grauen Ränder rechts und links entstehen.
Gerade bin ich noch ein wenig am basteln und auch die mit dem neuen Aussehen hinzugekommene Navigationsleiste werde ich im Laufe der Woche noch ein wenig mit Leben füllen. Solltet ihr irgendwelche Probleme mit dem neuen Design haben, wäre es nett, wenn ihr einen Kommentar zu diesem Eintrag schreiben könntet. Im IE 6.0 sieht es nicht 100% optimal aus, sollte aber vollständig benutzbar sein. Ich habe versucht die Probleme zu beheben dann aber entnervt aufgegeben. Verwendet ihr IE 7.0 oder einen modernen Browser wie Firefox, Opera, Safari etc., sollte es aber keine Darstellungsfehler geben.
Falls euch die technischen Details interessieren: Das Theme basiert auf Bulletproof und die Anpassung war wesentlich leichter als ich gedacht hatte. CSS-Kenntnisse vorausgesetzt, kann man damit recht schnell zu einem eigenen Blog-Theme gelangen. Damit mein Blog auch auf Geräten mit kleiner Auflösung wie z.B. der Wii ohne großes Zoomen betrachtet werden kann, nimmt der Inhalt eigentlich die volle Bildschirmbreite ein. Nur wenn das Anzeigegerät mehr als 800 Pixel in der Breite bietet, wird die Breite des Inhaltsdivs per JavaScript auf 85% gesetzt, wodurch dann die grauen Ränder rechts und links entstehen.
Donnerstag, 10. April 2008
Erfolgreicher Boykott im Blog-Zeitalter
Leider habe ich davon erst erfahren als alles vorbei war, aber Sarcastic Gamer ist es doch tatsächlich gelungen, sich mit einem Boykott gegen EA durchzusetzen. Aber was ist eigentlich passiert? EA wollte für sein neues Spiel Battlefield: Bad Company, das im Juni für PS3 und XBox 360 erscheinen soll, Extrawaffen einführen, die für alle außer den Käufern der "Gold"-Version nur gegen Gebühr freischaltbar sein sollten, obwohl sie sogar schon auf der Spiele-Disc vorhanden sein werden. Daraufhin hat Sarcastic Gamer am 29. März zu einem Boykott aufgerufen. Nachdem immer mehr Blogs und Websites den Boykottaufruf unterstützt hatten, hat EA nun eingelenkt. Käufer der normalen Version werden nun sämtliche Waffen freischalten können, ohne dafür noch einmal zur Kasse gebeten zu werden.Battlefield: Bad Company ist ein Shooter mit starken militärischen Elementen und interessiert mich somit schon einmal überhaupt nicht. Dennoch ist es schon bemerkenswert, dass ein Spieleblog mit einer solchen Aktion Erfolg hatte und den größten Spiele-Publisher der Welt zum Einlenken bewegen konnte.
Kritischer sehe ich da aber die Unterscheidung, die von Spielern immer getroffen wird, je nach dem ob ein Bezahl-Feature bereits auf der Spiele-Disc vorhanden ist oder nicht. Welchen Unterschied macht es in der Praxis schließlich, ob die verkauften Gegenstände bereits auf der Spiele-Disc vorhanden sind, oder der Hersteller klüger vorgeht und sie eben einfach nicht mit auf die Disc pakt, obwohl sie zum Release schon lange fertig sind? Ob nun ein paar KB für virtuelle Waffen oder andere Gegenstände übertragen werden oder diese schon vorhanden sind und nur noch ein Flag auf der Festplatte gesetzt wird ist im Endeffekt schließlich das Gleiche. Vermutlich werden wir in Zukunft noch weitere Versuche zu ähnlichen Geschäftsmodellen sehen. Natürlich beteuern die Hersteller immer wieder derartiges zu unterlassen, um der Spielbalance nicht zu Schaden. Aber letztlich ist es einfach zu verlockend innerhalb des eigenen Spiels Utensilien zu Verkaufen, deren Erstellung im Verhältnis zum Spiel so gut wie garnichts kostet. Findet ein Hersteller einen guten Kompromiss zwischen
Vielleicht bin ich da etwas altmodisch, aber wenn ich für etwas bezahle, dann möchte meist auch etwas physisches dafür bekommen, und nicht nur ein paar Bytes auf meine Festplatte herunterladen.
Donnerstag, 10. April 2008
Musikspiele: Die neue Welt der Abzocke
Nicht lange ist es her, da wollte ich selbst einmal eines dieser neuen Möchtegern-Rockstar-Spiele ausprobieren. Ich weiß bis heute nicht was Activision geritten hat, aber irgendwie ist es ihnen doch tatsächlich gelungen in die Wii-Vesion von Guitar Hero III einen Bug einzubauen, durch den man das Spiel leider nur im satten Mono-Sound genießen konnte. Durch diesen unschönen Bug und die Tatsache, dass ich nicht wusste, wie ich die Mono- von der Dolby-Variante im Laden hätte unterscheiden können, habe ich dann letztlich auf den Kauf verzichtet.
Damals wollte ich das Spiel unbedingt haben und war natürlich entsprechend angefressen, heute bin ich dagegen recht froh darüber, habe ich laut einem großen Internet-Händler so doch beinahe 90 Euro gespart. Außerdem finde ist es ja auch faszinierend, was man für diese 90 Euro alles bekommt, bzw. nicht bekommt. Eine Plastikgitarre, die lediglich als "Halterung" für 5 Knöpfe und einen Wippschalter dient, plus eine DVD mit einem in der Produktion sicher nicht zu aufwändigen Spiel sind ja nun nicht unbedingt etwas, für das man guten Gewissens 90 Euro auf die Theke legt. Klar! Da sind natürlich diegierigen hungernden Plattenbosse, die auch gerne eine nicht zu dünne Scheibe ab hätten. Aber ich bin nun mal Spieler und nicht die Wohlfahrt.
Wie die Hersteller recht schnell begriffen haben, lässt sich mit diesem neuen Genre aber nicht nur mit überteuerten Plastikinstrumenten aus chinesischer Produktion viel Geld verdienen. Nein! Man kann natürlich auch sukzessive weitere Songs kostenpflichtig zum Download anbieten und so noch mehr Geld aus den Kunden herausquetschen. Bin ich hier etwa zu hart? Sind Download-Inhalte nicht eigentlich eine gute Sache? In der Theorie JA. In der Praxis ganz klar NEIN! Zumindest in diesem Fall. Solange man keine neuen Inhalte aus dem Internet beziehen kann sind unterschiedliche Hersteller dazu gezwungen, zu einem großen Teil über die Zahl und die Qualität der im Spiel enthaltenen Songs zu konkurrieren. Können dagegen neue Songs über das Internet gekauft werden, so wird dieser Zwang wesentlich abgeschwächt und die Hersteller werden eher bestrebt sein, eine möglichst kleine aber immer noch ausreichende Zahl von Songs auf die DVD zu packen, so dass möglichst viele Songs extra verkauft werden können. Speziell bei garantierten Verkaufsschlagern wie z.B. Stairway to Heaven ließen sich die Hersteller dann schnell ein hübsches Sümmchen durch die Lappen gehen, würden sie diese Songs "gratis" mit auf die Spiele-DVD packen.
Als ob Musikspiele nicht schon teuer genug wären, setzt EA dem ganzen jetzt die Krone auf, und verlangt für das in Europa ohnehin schon deutlich verspätete und bisher auch nur für die XBox 360 angekündigte Musikspiel Rockband gleich unglaubliche 240 Euro! Umgerechnet etwa das doppelte von dem, was man in den USA dafür bezahlt. Damit dürfte Rockband wohl das erste Spiel sein, das mehr kostet als die Konsole, auf der es läuft. Schließlich ist die XBox 360 ohne Festplatte für unter 200 Euro erhältlich, und auch das Premium-Modell ist "nur" 30 Euro teurer als das komplette Rockband. Was mich einmal interessieren würde: Was hat sich EA dabei eigentlich gedacht? Will man das Spiel in Europa nicht verkaufen? Will EA herausfinden wie dämlich wir Europäer wirklich sind und welches der höchste Mondpreis ist, den wir zu zahlen bereit sind?
Für mich ist das Thema Musikspiele jedenfalls hiermit gestorben (es sei denn, ich finde in der Krustelkiste ein sehr günstiges Guitar Hero für PS2). Und zum Glück verspüre ich durch Activisions dilettantische Qualitätssicherung und EAs unverschämte Preispolitik auch keinen Drang mehr, mir so schnell eins zuzulegen.
Damals wollte ich das Spiel unbedingt haben und war natürlich entsprechend angefressen, heute bin ich dagegen recht froh darüber, habe ich laut einem großen Internet-Händler so doch beinahe 90 Euro gespart. Außerdem finde ist es ja auch faszinierend, was man für diese 90 Euro alles bekommt, bzw. nicht bekommt. Eine Plastikgitarre, die lediglich als "Halterung" für 5 Knöpfe und einen Wippschalter dient, plus eine DVD mit einem in der Produktion sicher nicht zu aufwändigen Spiel sind ja nun nicht unbedingt etwas, für das man guten Gewissens 90 Euro auf die Theke legt. Klar! Da sind natürlich die
Wie die Hersteller recht schnell begriffen haben, lässt sich mit diesem neuen Genre aber nicht nur mit überteuerten Plastikinstrumenten aus chinesischer Produktion viel Geld verdienen. Nein! Man kann natürlich auch sukzessive weitere Songs kostenpflichtig zum Download anbieten und so noch mehr Geld aus den Kunden herausquetschen. Bin ich hier etwa zu hart? Sind Download-Inhalte nicht eigentlich eine gute Sache? In der Theorie JA. In der Praxis ganz klar NEIN! Zumindest in diesem Fall. Solange man keine neuen Inhalte aus dem Internet beziehen kann sind unterschiedliche Hersteller dazu gezwungen, zu einem großen Teil über die Zahl und die Qualität der im Spiel enthaltenen Songs zu konkurrieren. Können dagegen neue Songs über das Internet gekauft werden, so wird dieser Zwang wesentlich abgeschwächt und die Hersteller werden eher bestrebt sein, eine möglichst kleine aber immer noch ausreichende Zahl von Songs auf die DVD zu packen, so dass möglichst viele Songs extra verkauft werden können. Speziell bei garantierten Verkaufsschlagern wie z.B. Stairway to Heaven ließen sich die Hersteller dann schnell ein hübsches Sümmchen durch die Lappen gehen, würden sie diese Songs "gratis" mit auf die Spiele-DVD packen.
Als ob Musikspiele nicht schon teuer genug wären, setzt EA dem ganzen jetzt die Krone auf, und verlangt für das in Europa ohnehin schon deutlich verspätete und bisher auch nur für die XBox 360 angekündigte Musikspiel Rockband gleich unglaubliche 240 Euro! Umgerechnet etwa das doppelte von dem, was man in den USA dafür bezahlt. Damit dürfte Rockband wohl das erste Spiel sein, das mehr kostet als die Konsole, auf der es läuft. Schließlich ist die XBox 360 ohne Festplatte für unter 200 Euro erhältlich, und auch das Premium-Modell ist "nur" 30 Euro teurer als das komplette Rockband. Was mich einmal interessieren würde: Was hat sich EA dabei eigentlich gedacht? Will man das Spiel in Europa nicht verkaufen? Will EA herausfinden wie dämlich wir Europäer wirklich sind und welches der höchste Mondpreis ist, den wir zu zahlen bereit sind?
Für mich ist das Thema Musikspiele jedenfalls hiermit gestorben (es sei denn, ich finde in der Krustelkiste ein sehr günstiges Guitar Hero für PS2). Und zum Glück verspüre ich durch Activisions dilettantische Qualitätssicherung und EAs unverschämte Preispolitik auch keinen Drang mehr, mir so schnell eins zuzulegen.
Samstag, 16. Februar 2008
Tatsächliche Festplattengröße berechnen
Lag der Unterschied zwischen Herstellerangabe und tatsächlicher Kapazität bei meinen letzten Festplatten noch zwischen 5 und 10 GB, so sind es bei einer modernen Platte mit 750 GB ja schon ganze 50 GB,
Da ich keine Lust hatte das ganze immer mit dem Taschenrechner auszurechen, habe ich mir natürlich gleich etwas geskriptet, das mir diese Arbeit abnimmt. Und da ich das Skript ganz nützlich finde und Domains und Webhosting heute auch nicht mehr die Welt kosten habe ich dieses Tool noch ein wenig aufgehübscht und unter www.hd-rechner.de ins Netz gestellt. Vielleicht bin ich ja nicht der Einzige, der es gebrauchen kann.
Jetzt aber genug vom Thema abgekommen. Nächstes mal gehts wieder um Spiele. Versprochen.
(Seite 1 von 2, insgesamt 14 Einträge)
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