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    <subtitle type="html">Gaming Blog über Wii, PlayStation, Retro-Gaming und sonstige Spiele ...</subtitle>
    
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    <updated>2008-07-19T13:00:22Z</updated>
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        <published>2008-07-24T19:51:00Z</published>
        <updated>2008-07-19T13:00:22Z</updated>
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        <title type="html">Demos von VC-Spielen</title>
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                Und Nintendo kann es ja doch! Seit gut eineinhalb Jahren ärgere ich mich darüber, dass es auf der Wii scheinbar nicht möglich ist Demoversionen von VC-Spielen anzubieten. Und auch Nintendo sollte sich fragen, wieviele Verkäufe ihnen wohl entgangen sind, weil der Kunde bis auf die extrem niedrig aufgelösten Screenshots keine Möglichkeit hat, sich vor dem Kauf eines der nicht unbedingt günstigen Spiele einen Eindruck vom Spiel zu verschaffen.<br />
<br />
Gerade vorhin kam ich endlich mal wieder dazu <strong>Super Smash Bros. Brawl</strong> zu zocken und was sehe ich da? U.a. lassen sich im Spiel unter dem Stichwort "Meisterwerke" Demos von VC-Spielen freischalten. Darunter befinden sich Spiele wie <strong>Super Mario Bros.</strong>, <strong>Donkey Kong</strong>, <strong>Super Metroid</strong>, <strong>F-Zero</strong> usw. Jede der Demos kann für eine bestimmte (für meinen Geschmack recht kurz bemessene) Zeit gespielt werden. Ist die Zeit abgelaufen, wird das Spiel unterbrochen und man ladet wieder im Auswahlmenü mit den VC-Demos.<br />
<br />
Ohne Zweifel eine tolle Sache. Noch toller wäre es allerdings, wenn nicht nur Käufer von <strong>SSBB</strong>, sondern jeder Besucher des Wii-Shops in den Genuss solcher spielbarer Demos kämen. Fast könnte man meinen, Nintendo könnte sich den Traffic nicht leisten, den die Demos verursachen würden. Bei ihrem derzeitigen Erfolg ist das aber eher unwahrscheinlich. Oder vielleicht hat Nintendo das mit dem Internet noch immer nicht so richtig verstanden. 
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        <published>2008-07-19T12:30:00Z</published>
        <updated>2008-07-22T13:11:28Z</updated>
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        <title type="html">Ubisoft bedient sich bei der Cracker-Gemeinde</title>
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                <a  class='serendipity_image_link'  rel='lightbox' href='http://www.zockblog.org/uploads/r6vegas2.png'><!-- s9ymdb:153 --><img class="serendipity_image_left" width="240" height="177" style="float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.zockblog.org/uploads/r6vegas2.serendipityThumb.png" alt="" /></a> Wie TorrentFreak <a href="http://torrentfreak.com/ubisofts-no-cd-answer-to-drm-080718/">berichtet</a>, hat Ubisoft scheinbar einen No-CD-Crack der Cracker-Gemeinde als offiziellen Fix für das Spiel <strong>Rainbow Six Vegas 2</strong> veröffentlicht.<br />
<br />
Der Hintergrund ist, dass Spieler, die die PC-Version als Download gekauft haben Probleme mit dem neuesten Update 1.03 hatten, da dieses prüft, ob die bei einem legitimen Download natürlich nicht vorhandene Original-DVD im Laufwerk liegt. Manche Spieler wollten wohl nicht warten, bis der Betreiber der Download-Plattform einen für seine Benutzer überarbeiteten Patch heraus rückt. Nachdem sich die betroffenen Spieler lautstark beschwerten hat Ubisoft einen Patch bereit gestellt, der von einem Spieler als das Machwerk einer Gruppe aus der Cracker-Szene identifiziert wurde. Der Screenshot links zeigt die Ausgabe eines Hexeditors aus dem <a href="http://forums.ubi.com/eve/forums/a/tpc/f/1991064316/m/1381029176/p/1">Ubisoft-Forum</a>, in dem zu sehen ist, dass der Patch von der Cracker-Gruppe <strong>Reloaded</strong> stammt.<br />
<br />
Leider kann ich die Sache nicht verifizieren, da Ubisoft den Patch wieder von der Seite entfernt hat. Wenn es stimmt wäre das aber zu peinlich für Ubisoft und der verantwortliche Mitarbeiter dürfte die Sache auch ganz schön schnell bereuen. Sehr erfreulich finde ich dagegen, dass auch ein Hersteller einmal von den negativen Folgen seiner unsinnigen Kopierschutzsysteme betroffen ist und nicht nur die Spieler darunter leiden müssen. 
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        <published>2008-07-17T20:42:00Z</published>
        <updated>2008-07-17T19:26:11Z</updated>
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        <title type="html">E3 2008: Neues von Nintendo</title>
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                Lange war nicht klar, was nach dem Release von <strong>Brawl</strong> an weiterem Spielenachschub von Nintendo kommen würde. Dabei ist Nintendo momentan doch der einzige Anbieter, von dem man in nächster Zeit brauchbare neue Wii-Spiele erwarten kann, da die Dritthersteller nach wie vor selten mehr als lieblos gemachte Causual-Spiele auf den Markt bringen.<br />
<br />
Nun zur E3 lässt Nintendo langsam die Katze aus dem Sack und gibt erste Einblicke in die kommenden Spieleveröffentlichungen. Leider auch hier ein ähnliches Bild wie bei den Lizenznehmern: Causual Games ohne Ende, wenn vermutlich auch weit besser gemacht als bei der Konkurrenz. Ob diese Vermutung stimmt werde ich aber wohl nie herausfinden, da ich für Spiele wie <strong>Wii Music</strong> und <strong>Wii Sports Resort</strong> ganz gewiss kein Geld ausgeben werde. Ich ärgere mich heute noch über die 55 Euro, die ich damals kurz nach dem Start der Wii für <strong>Rayman Raving Rabbids</strong> zum Fenster raus geworfen habe. Ansich begrüße ich, dass Nintendo den Videospiel-Markt ausweitet und sich neue Altersgruppen erschließt. Aber mittlerweile gehen selbst mir diese ganzen <strong>Wii Fits</strong>, <strong>Wii Sports</strong>, <strong>Wii Schachs</strong> und <strong>Wii Schlag mich tots</strong> gewaltig auf den Senkel.<br />
<br />
Aber es gibt zumindest einen Lichtblick: Nintendo hat bestätigt, an <strong>Pikmin 3</strong> zu arbeiten! Schon länger will ich mir die beiden noch für den Gamecube erschienenen und natürlich auch auf der Wii lauffähigen Vorgänger besorgen. Bisher war es mir aber immer zu stressig neben diesen schon schwer zu findenden Spielen auch noch einen Gamecube-Controller auftreiben zu müssen. Und irgendwie ärgere ich mich auch immer noch über den Gamecube-Controller eines Drittherstellers, den ich mir kurz nach dem Kauf der Wii zugelegt hatte, und der schon nach einem Mal <strong>Metroid Prime</strong> durchspielen das Zeitliche gesegnet hat. Wenn sich die Entwickler von Nintendo jetzt noch beeilen, kann ich vielleicht schon bald auf der Wii herausfinden, wie gut Nintendos einzige Strategiereihe wirklich ist. Andernfalls müssen halt doch mal ein neuer Gamecube-Controller und Pikmin 1 und 2 her. Aber vorher muss ich noch ein paar andere Klassiker nachholen, die mir während meiner etwa zehnjährigen Konsolenabstinenz leider entgangen sind. Unter anderem habe ich hier noch ein <strong>MGS 3</strong> rumliegen, das schon länger durchgezockt werden will. 
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        <published>2008-07-11T06:09:00Z</published>
        <updated>2008-07-11T05:48:30Z</updated>
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        <title type="html">Neue VC-Releases vom 11. Juli 2008</title>
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                Zwei Wochen gewartet und diesmal leider nur zwei neue VC-Spiele. <strong>Art of Fighting 2</strong> und <strong>Ninja Commando</strong> - beide für das Neo Geo erschienen - sind die Neuzugänge dieser Woche.<br />
<br />
<h3>Art of Fighting 2</h3><br />
Plattform: Neo Geo<br />
Wii-Punkte: 900<br />
Jahr: 1994<br />
<br />
Wie schon der ebenfalls auf der Virtuellen Konsole verfügbare Vorgänger ist auch <strong>Art of Fighting 2</strong> ein Kampfspiel ähnlich wie <strong>Street Fighter</strong>. Zwölf Kämpfer treten in diesem Spiel gegeneinander an und auch im zweiten Teil ist die Kampfgeist-Leiste wieder das Feature, welches das Spiel am meisten von den anderen Genre-Vertretern unterscheidet. Die unterschiedlichen Spezialattacken der jeweiligen Gegner können nur bei ausreichend voller Kampfgeistleiste ausgeführt werden, was dem Spiel ein taktisches Element verleiht.<br />
<br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/3PSfqb3UNrg&amp;hl=en&fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/3PSfqb3UNrg&hl=en&fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object><br />
<br />
<h3>Ninja Commando</h3><br />
Plattform: Neo Geo<br />
Wii-Punkte: 900<br />
Jahr: 1992<br />
<br />
In diesem vertikal scrollenden Actionspiel steuert der Spieler einen von drei Ninja-Charakteren, die einen mit einer Zeitmaschine ausgerüsteten Bösewicht durch sieben Zeitalter der Menschheitsgeschichte verfolgen.<br />
<br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/WAbs5NFL8F4&amp;hl=en&fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/WAbs5NFL8F4&hl=en&fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object> 
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        <published>2008-07-05T20:58:00Z</published>
        <updated>2008-07-11T10:01:33Z</updated>
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        <title type="html">Microsoft als Wegbereiter des freien Marktes?</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <!-- s9ymdb:152 --><img class="serendipity_image_left" width="300" height="400" style="float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.zockblog.org/uploads/Xbox_360.jpg" alt="" /> Microsoft hat seit Einführung der <strong>ersten XBox</strong> einiges getan, um seine Spiele- und Unterhaltungsplattform in die Wohnzimmer der Welt zu bringen. Diese Woche hat Microsoft nun offiziell zugegeben, den <strong>PC durch verzögerte Releases</strong> als Spieleplattform zu <a href="http://www.golem.de/0807/60771.html">benachteiligen</a>. Speziell in Deutschland will man dadurch die Verkaufszahlen der <strong>XBox 360</strong> steigern, die sich trotz der wesentlich früheren Markteinführung lange nicht so gut gegen Sonys <strong>Playstation 3</strong> behaupten kann, wie man sich bei Microsoft wohl erhofft hatte. Aber tut Microsoft sich mit dieser Vorgehensweise wirklich einen Gefallen?<br />
<br />
Seit dem Anfang bis Mitte der 90er mit dem <strong>Amiga</strong> die Ära der Homecomputer zu Ende gegangen ist dominiert Microsoft mit seinem <strong>DOS</strong> und später mit <strong>DirectX</strong> die einzig wirklich relevante Spieleplattform für PCs. Daneben gibt es nur noch den Mac, der nur sporadisch mit neuen Spielereleases versorgt wird und das noch wesentlich seltener mit großen Neuerscheinungen gesegnete Linux. Beide Betriebssysteme können höchstens einen Gelegenheitsspieler zufrieden stellen. Will man den heimischen Computer wirklich ernsthaft als Spieleplattform nutzen, führt schon seit bald 15 Jahren kein Weg an einem Betriebssystem aus dem Hause Microsoft vorbei. Und auch auf absehbare Zeit dürften weder Mac OS noch Linux dem Konzern aus Redmond in diesem Bereich gefährlich werden.<br />
<br />
Indem Microsoft bisherige PC-Spieler nun aber dazu nötigt sich die Anschaffung einer Konsole (bei vielen vielleicht sogar das erste Mal) zu überlegen treibt es sie einen einen Markt, in dem ein wesentlich stärkerer Wettbewerb herrscht. Gibt es im von Microsoft kontrollierten Betriebssystem-Markt nur eine einzige relevante Spieleplattform, so konkurrieren im Konsolenmarkt gleich drei Plattformen, die um die Gunst der Spieler kämpfen. Selbst wenn es Microsoft dabei vorerst gelingt den PC-Spielern den Kauf einer <strong>XBox 360</strong> schmackhaft zu machen, so ist damit nicht gesagt, dass sich diese Spieler nicht zusätzlich noch eine der <strong>Konkurrenzkonzolen</strong> von Sony oder Nintendo ins Haus holen.<br />
<br />
Viel schwerwiegender als die Tatsache, dass Microsoft den Konsolenmarkt anders als den Markt für Betriebssysteme nicht dominiert, dürfte aber der bei Konsolen ca. alle fünf Jahre stattfindende <strong>Generationswechsel</strong> sein. Ist der PC eine Plattform, die sich evolutionär weiterentwickelt, so geschehen Weiterentwicklungen auf dem Konsolenmarkt revolutionär. Kauft man sich einen neuen Spiele-PC, so bleiben in der Regel die Prozessorarchitektur, das Betriebssystem und die APIs zumindest abwärtskompabiel oder sind oftmals sogar identisch mit dem auf dem alten Spiele-PC verwendeten Gegenstück. Ganz anders bei den Konsolen. Hier ist keine der gerade genannten Komponenten vor radikalen Veränderungen sicher und meist hat die Nachfolgekonsole mit dem Vorgänger bis auf den Markennamen nicht mehr viel gemein und stellt, zumindest technisch betrachtet, eine völlig neue Plattform dar. Ist Abwärtskompatibilität für den Hersteller eine Priorität, so wird diese meist durch Softwareemulation oder die zusätzliche Integration der alten Hardware erreicht.<br />
<br />
Bedingt durch diese radikalen Generationswechsel ist kein Spieler aus rationaler Sicht an einen Hersteller gebunden, nur weil er ihm einmal eine Konsole abgekauft hat. Mit jeder Generation entscheidet er sich für eine neue Plattform und jedes Mal kann er sich neu für oder gegen den Hersteller seiner letzten Konsole entscheiden. Bisher hat dieser Umstand auch immer dazu geführt, dass kein Konsolenhersteller den Markt mehr als <strong>zwei Generationen</strong> dominieren konnte. So wie für Nintendo das Ende der Marktdominanz mit dem <strong>Ende des SNES</strong> besiegelt wurde, ist es Sony in dieser Generation (vermutlich) ganz ähnlich ergangen. D.h., selbst wenn Microsoft zur <strong>Nummer 1</strong> im Konsolenmarkt auffsteigen würde, könnten sie sich dieser Position wohl nie so sicher sein wie auf dem PC.<br />
<br />
Und nicht nur auf dem Spielemarkt könnte das ganze für Microsoft womöglich noch bittere Folgen haben. Auch auf dem Betriebssystemmarkt hat sich Microsoft mit dieser Entscheidung eventuell ganz schön in den eigenen Fuß geschossen. Mit Vista hat Microsoft fast fünf Jahre später als Apple endlich einen 3D-beschleunigten Desktop eingeführt. Doch während bei Apple der alte Rechner nach dem Update plötzlich schneller lief, sollte man bei Microsoft besser gleich einen neuen anschaffen. Und auch sonst scheint Vista ja momentan bei den Kunden nicht der ganz große Renner zu sein. Gerade zu dieser Zeit arbeitet Microsoft nun daran, das Spieleargument, das bei Privatanwendern bisher noch deutlich für Windows als Betriebssystem gesprochen hat zu negieren.<br />
<br />
Während Linux und Mac OS bis auf Einzelfälle schon lange alle sonstigen Anforderungen von Privatanwendern erfüllen können, versucht nun Microsoft im rechten Moment auch noch das letzte Argument gegen den Einsatz eines Macs oder eines Linux-PCs aus der Welt zu schaffen. Erschwerend kommt hinzu, dass speziell die Spieler über mehr technisches Know How verfügen als der Durchschnittsanwender, gerne einmal etwas Neues ausprobieren und dadurch, dass sie im Bekanntenkreis nicht selten zur Wartung nicht funktionierender PCs herangezogen werden durchaus auch als <strong>Multiplikatoren</strong> fungieren.<br />
<br />
Der Wettbewerb bei Betriebssystemen und Spielen dürfte davon jedenfalls profitieren. Und obwohl ich bei Microsofts Einstieg in den Konsolenmarkt angesichts dieser enormen Marktmacht noch arge Bedenken hatte, ist es rückblickend das Beste was hätte passieren können.<br />
<br />
Danke, Microsoft! 
            </div>
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            <name>ahe</name>
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        <published>2008-06-29T14:00:00Z</published>
        <updated>2008-07-01T09:02:31Z</updated>
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        <title type="html">StarCraft II nicht vor 2009</title>
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                <!-- s9ymdb:151 --><img class="serendipity_image_center" width="468" height="351" style="border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.zockblog.org/uploads/sc2.jpg" alt="" /><br />
<br />
Auch wenn es vielleicht ein wenig arg optimistisch war zu hoffen, dass <strong>StarCraft II</strong> noch dieses Jahr erscheinen würde, so ist es dann doch trotzdem ein sehr niederschmetterndes Gefühl, seine bösen Vorahnungen tatsächlich <a href="http://games.internode.on.net/content.php?mode=news&id=3317">bestätigt zu bekommen</a>.<br />
<br />
Einziger Trost: Die Mac-Version wird zeitgleich mit der PC-Version im Händlerregal stehen. Das freut mich sehr, spiele ich doch schon länger mit dem Gedanken, mir für <strong>StarCraft II</strong> einen Mac zu kaufen. Der macht vom Design und der Usability einfach mehr her als so ein hässlicher oller PC und ich kann mich schon gar nicht mehr erinnern, wann das letzte mal ein exklusives PC-Spiel erschienen ist, das ich unbedingt haben musste. Von allen PC-lastigen Spielestudios ist Blizzard das einzige, das ich auf den Konsolen vermisse und da es für künftige Konsolenportierungen ihrer Spiele bisher keinen Anhaltspunkt gibt wäre der Mac für mich eine interessante Alternative.<br />
<br />
Wäre ich ein Diablo-Fan, könnte ich mich jetzt natürlich darüber freuen, dass Blizzard letzte Woche <a href="http://blizzard.com/diablo3">Diablo 3</a> angekündigt hat. Da ich aber nur den ersten Teil durchgespielt und beim zweiten trotz zweier zeitlich weit außeinander liegender Anläufe gelangweilt durch das eintönige Gameplay irgendwann im 2. bzw. 3. Akt aufgegeben habe, kann ich mich auch für den dritten Teil nicht wirklich begeistern. 
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                Während letzte Woche überhaupt nichts los war veröffentlicht Nintendo diese Woche wieder einmal fünf neue Spiele auf einen Schlag. Die Releases für diese Woche heißen: <strong>Cybernoid</strong>, <strong>King of the Monsters</strong>, <strong>Pac-Attack</strong>, <strong>Summer Games 2</strong> und <strong>Super Fantasy Zone</strong>.<br />
<br />
Spielbeschreibungen und Videos gibt es nach dem Klick. <br /><a href="http://www.zockblog.org/archives/140-Neue-VC-Releases-vom-27.-Juni-2008.html#extended">"Neue VC-Releases vom 27. Juni 2008" vollständig lesen</a>
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        <link href="http://www.zockblog.org/archives/139-Spektakulaere-Simpsons-Map-fuer-Quake-III.html" rel="alternate" title="Spektakuläre Simpsons Map für Quake III" />
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            <name>ahe</name>
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        <published>2008-06-24T21:02:00Z</published>
        <updated>2008-06-26T16:53:01Z</updated>
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        <title type="html">Spektakuläre Simpsons Map für Quake III</title>
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                Ich zocke am PC ja schon länger nur noch Retrospiele aber wenn diese mit viel Liebe zum Detail erstellte Map für Q3A sehe bekomme ich richtig Lust mal wieder besagtes Spiel zu installieren. Wobei das ja auch fast schon retro ist.<br />
<br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/34LtrnnXQTc&hl=en"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/34LtrnnXQTc&hl=en" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344"></embed></object><br />
<br />
<strong>Update:</strong> Die Map gibt's natürlich auch zum <a href="http://www.myspace.com/pandorasball1313">Download</a>. 
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        <link href="http://www.zockblog.org/archives/138-Was-sind-Spiele-Reviews-noch-wert.html" rel="alternate" title="Was sind Spiele-Reviews noch wert?" />
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            <name>ahe</name>
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        <published>2008-06-24T20:46:00Z</published>
        <updated>2008-06-22T09:19:40Z</updated>
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        <title type="html">Was sind Spiele-Reviews noch wert?</title>
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                Nicht lange ist es her, da hatte ich ein recht vertrauensvolles Verhältnis zu Spiele-Reviews. Sicher lag auch früher schon das enge Verhältnis zwischen Spieleseiten und Publishern und vor allem auch die Abhängigkeit der Spieletester von den als Werbekunden auftretenden Spieleverlagen nicht gerade im Verborgenen. Trotzdem war die von den Reviews mit ihren nummerischen Wertungssystemen vorgegaukelte Objektivität verlockend genug, um über diesen eklatanten Schönheitsfehler lange Zeit wohlwollend hinweg zu sehen. Natürlich war ein Vergleich von Spielen anhand dieser wohl doch eher willkürlich ermittelten Zahlen der Art Spiel A hat 8.9 Punkte und Spiel B 9.0 Punkte also ist <strong>B &gt; A</strong> zu keinem Zeitpunkt wirklich sinnvoll. Doch zumindest als Hilfsmittel bei der Kaufentscheidung und zur groben Einordnung der Spiele untereinander schienen sie mir lange Zeit geeignet.<br />
<br />
Die Skandale und Ungereimtheiten, die dieses Jahr schon zu Tage getreten sind haben mich dann aber doch wachgerüttelt und gegenüber Spielereviews mittlerweile mehr als vorsichtig gemacht. Zuerst war da im Januar die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jeff_Gerstmann#Termination">"Affäre Gerstmann"</a>. Damals machten das bis heute nicht bestätigte aber Gerücht die Runde, dass der Spielekritiker <strong>Jeff Gerstann</strong> Gamespot nach 12 Jahren im November 2007 wegen seiner schlechten Bewertung des Spiels <strong>Kane &amp; Lynch: Dead Men</strong> verlassen musste. Gerstmann hatte das Spiel mit <strong>6 von 10</strong> Punkten bewertet, woraufhin der Publisher EIDOS angeblich mit der Stornierung von Werbeaufträgen gedroht hat. Dies wiederum soll der Grund für das Ausscheiden Gerstmanns aus dem Unternehmen gewesen sein. In den folgenden Monaten haben noch weitere langjährige Mitarbeiter bei Gamespot ihren Hut genommen. Auch wenn das dieser Fall bis heute recht dubios bleibt, so hat Gamespot dadurchwohl nicht nur bei mir einiges an Vertrauen eingebüßt.<br />
<br />
Und kaum war diese Sache ausgestanden, da war der Hype um <strong>GTA IV</strong> auch schon auf seinem Höhepunkt angelangt und die einschlägigen Seiten und Magazine machten mit mehr oder weniger exklusiven Testberichten und auffällig häufig vergebenen perfekten Wertungen auf sich aufmerksam. Schon damals konnte ich mir diese Traumwertungen nur schwer erklären. Noch schwerer viel mir eine Erklärung, als ich das Spiel dann <a href="http://www.zockblog.org/archives/132-Spielbericht-GTA-IV.html">selbst durchgespielt hatte</a>. <strong>GTA IV</strong> ist ein durchaus gelungenes Spiel, aber eine perfekte Wertung hat es trotz seiner nicht ganz uninteressanten Neuerungen schon alleine wegen der vielen Kompromisse gegenüber dem Vorgänger (nur eine Stadt, RPG-Elemente entfernt usw.) definitiv nicht verdient. Entweder die verantwortlichen Spieletester haben einen anderen Geschmack und ganz andere Erwartungen als ich oder die Testversion hatte deutlich mehr zu bieten als die aus dem Laden.<br />
<br />
Neulich hörte man auch noch, dass Konami den Testern von <strong>Metal Gear Solid 4</strong> sogar schon Auflagen bezüglich bestimmter Punkte macht, die sie in ihren Testberichten auf keinen Fall erwähnen dürfen. Dazu gehört unter anderem die Länge der Filmsequenzen, die sich gerüchteweise auf bis zu <strong>90 Minuten</strong> belaufen soll. Wenn einem das schon <strike>(vollkommen zurecht)</strike> peinlich ist und man befürchtet dadurch potenzielle Käufer abzuschrecken, sollte man sich vielleicht fragen, ob man sich das nicht vor dem Release des Spiels hätte überlegen können. Ich jedenfalls bin mittlerweile froh, dass ich der Versuchung nicht nachgegeben habe, als ich das Spiel Regal gesehen habe. Wenn ich einen abendfüllenden Spielfilm anschaue möchte ich das vorher wissen. Nichts dürfte nerviger sein als unter der Woche irgendwann nach 0 Uhr in eine solche Monstersequenz zu tappen ohne zu wissen, auf was man sich überhaupt einlässt.<br />
<br />
Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, meint Atari auch noch sich gegen nicht objektiv geschriebene Kritiken (?!?) <a href="http://www.4players.de/4players.php/kommentar/Spielkultur/1803943/58/index.html">juristisch zur Wehr setzen</a> zu müssen. Das regt natürlich zu Spekulationen an, was bei Spieletests vermutlich so alles im Hintergrund abläuft, wenn die Situation gerade, anders als in diesem Fall, nicht eskaliert.<br />
<br />
Zurück aber zur eigentlich Frage des Artikels. Ob Reviews in letzter Zeit an Wert verloren haben lässt sich wohl kaum beurteilen. Vermutlich waren sie aber noch nie so unabhängig, wie man das als Spieler gerne hätte. Nur war es früher wohl nicht ganz so offensichtlich was da so alles im Hintergrund läuft und man konnte es dadurch leichter verdrängen. Es ist ja auch sehr verlockend, ein Spiel auf Basis einer einzigen, als objektiv empfundenen Meinung zu beurteilen. Auch wenn Reviews nun erst Recht sehr kritisch zu beurteilen sind, so kann man trotzdem nicht ganz auf sie verzichten. Es sei denn natürlich, es ist einem weder um die verschwendete Zeit noch um das verlorene Geld schade, wenn man mal einen Fehlkauf landet. Bleibt also als Lösung des Dilemmas nur verschiedene Reviews lesen, Fazit und Punkte möglichst ignorieren und das Spiel eher nach dem zwischen den Zeilen Gelesenen zu beurteilen. 
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        <link href="http://www.zockblog.org/archives/137-Twilight-Hack-jetzt-auch-fuer-Firmware-3.3.html" rel="alternate" title="Twilight Hack jetzt auch für Firmware 3.3" />
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            <name>ahe</name>
                    </author>
    
        <published>2008-06-22T09:45:00Z</published>
        <updated>2008-06-21T18:07:20Z</updated>
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        <title type="html">Twilight Hack jetzt auch für Firmware 3.3</title>
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                Nicht einmal eine Woche ist es her, dass Nintendo mit dem <a href="http://www.zockblog.org/archives/135-Wii-Update-stoert-Twilight-Hack-und-Free-Loader.html">Firmware Update 3.3</a> versucht hat dem Twilight Hack einen Riegel vorzuschieben. Dennoch wurde jetzt die erste <a href="http://hackmii.com/2008/06/twilight-hack-v01beta1">Beta-Version</a> des Hacks veröffentlicht, die neben zahlreichen Bugfixes auch die kurz nach dem Release der neuen Firmware versprochene Kompatibilität zu Firware 3.3 herstellt. 
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        <link href="http://www.zockblog.org/archives/136-Firefox-3-und-Opera-9.5-sind-da.html" rel="alternate" title="Firefox 3 und Opera 9.5 sind da" />
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            <name>ahe</name>
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        <published>2008-06-18T17:54:00Z</published>
        <updated>2008-06-20T12:33:42Z</updated>
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        <title type="html">Firefox 3 und Opera 9.5 sind da</title>
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                <!-- s9ymdb:150 --><img class="serendipity_image_center" width="550" height="306" style="border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.zockblog.org/uploads/opera95splash.jpg" alt="" /><br />
<br />
Der Juni 2008 ist ein toller Monat für alle Web-Benutzer. Schon letzte Woche ist <a href="http://www.opera.com/">Opera 9.5</a> erschienen und gestern hat die Mozilla-Corporation nun auch noch das dritte große Release von <a href="http://www.mozilla.com/">Firefox</a> ins Rennen um die Gunst der Web-Gemeinde geschickt, was aufgrund der gigantischen Nachfrage nicht von Anfang an ganz glatt <a href=http://www.golem.de/0806/60452.html"">über die Bühne ging</a>.<br />
<br />
<strong>Firefox 3</strong> habe ich erstmals in der Betaphase ausprobiert und ziemlich schnell hatte ich mich so sehr daran gewöhnt, dass ich trotz fehlender Extensions nicht mehr zum ollen Firefox 2 zurück wollte. Was der Dreier besser macht als der Zweier? Er ist um (gefühlte) Größenordnungen schneller und selbst die Betas liefen bei mir stabiler als <strong>Firefox 2</strong>. Ganz nett ist auch die neue Lesezeichenverwaltung, allerdings auch kein Feature, das ich bei anderen Browsern vermissen würde. Sehr gut gefällt mir aber noch eine kleine Änderung am Vollbildmodus. So wird die Tableiste nun endlich automatisch ausgeblendet, wenn man sich im Dokument befindet. Bewegt man die Maus an den oberen Bildschirmrand, wird sie mit samt der URL-Leiste wieder eingeblendet. Auf dieses Feature habe ich lange gewartet, arbeitet man heute doch oftmals mehr mit Web- als Desktopanwendungen, so dass es öfters nützlich ist, den gerade ohnehin nicht genutzten Desktop ganz aus zu blenden und sich vollkommen auf das Web zu konzentrieren. Bisher hat nur Opera die Tabs und die URL-Leiste ausgeblendet, allerdings hat man sie auch nur dann wieder zu Gesicht bekommen, wenn man den Vollbildmodus wieder verlassen hatte.<br />
<br />
Davon mal abgesehen ist auch Opera ein exzellenter Browser und gerade die neue <strong>Version 9.5</strong> ist doch tatsächlich wieder einmal schneller geworden als die Vorversion. Abgesehen vom neuen Theme, das mit seinem von Vista inspirierten Design zumindest unter Ubuntu und Windows XP absolut furchtbar aussieht, gibt es nichts zu meckern. Und selbst diese geschmackliche Verfehlung kann man sehr einfach beheben, indem man sich direkt in den Theme-Einstellungen des Browsers das Classic Theme herunterlädt. Mittlerweile benutze ich den neuen Opera sogar fast schon öfter als <strong>Firefox 3</strong>, was wohl daran liegt, dass <strong>Opera 9.5</strong> in puncto Geschwindigkeit sogar den neuen Firefox ganz schön alt aussehen lässt. Schon länger bietet Opera das Feature Speeddial, das einem ermöglicht Links zu seinen neun Lieblingsseiten zusammen mit einer Thumbnail-Grafik der Seite auf der Startseite jedes leeren Tabs zu platzieren. Mittlerweile gibt es dieses Feature auch als Erweiterung für Firefox, aber da ich meinen Browser nur äußerst ungerne mit Erweiterungen überfrachte benutze dazu doch lieber Opera.<br />
<br />
Vor fünf Jahren schien es noch als hätte sich Microsoft sein Browser-Monopol für alle Ewigkeit gesichert und es gäbe kein einziges Feature mehr, mit dem man den Webbrowser noch verbessern könnte. Heute herrscht dagegen ein Wettbewerb zwischen den Browser-Herstellern, als hätte es diese Zeit der Stagnation niemals gegeben und mit <strong>Safari 4.0</strong> ist schon der erste Browser angekündigt, der einen eingebauten Byte-Compiler für JavaScript mitbringen soll, was das Performance-Rennen zwischen den Browsern nochmals auf eine ganz neuen Stufe stellen dürfte. 
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        <link href="http://www.zockblog.org/archives/135-Wii-Update-stoert-Twilight-Hack-und-Free-Loader.html" rel="alternate" title="Wii-Update stört Twilight Hack und Free Loader" />
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            <name>ahe</name>
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        <published>2008-06-17T18:08:00Z</published>
        <updated>2008-06-22T09:46:03Z</updated>
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        <title type="html">Wii-Update stört Twilight Hack und Free Loader</title>
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                Nintendo hat heute die neue <strong>Firmware 3.3</strong> für die Wii veröffentlich. Wollt ihr auch in Zukunft den Twilight Hack nutzen oder mithilfe des Free Loaders importierte Spiele spielen, so solltet ihr <strong>auf keinen Fall updaten</strong>.<br />
<br />
Das Update löscht nämlich das Savegame des Twilight Hacks vom Speicher der Wii und schließt einen Bug, der bisher die Funktion des Free Loaders erst ermöglicht hat. Was den Twilight Hack angeht ist aber bereits eine neue Version in Arbeit, die auch mit Firmware 3.3 funktionieren soll. Außerdem wird ein bereits installierter Homebrew-Kanal nicht gelöscht, so dass nur diejenigen betroffen sind, die eine Neuinstallation des Channels planen. Für Benutzer des Free Loaders sieht es mit der neuen Firmware deutlich schlechter aus. Während der Twilight Hack einen Bug im Spiel <strong>Twilight Princess</strong> ausnutzt, baut der Free Loader auf einen Bug in der Firmware selbst. Da sich die Firmware, wie heute geschehen, im Gegensatz zur DVD von Twilight Princess per Software Update aktualisieren lässt ist dieser Bug nun ein für alle mal gefixt - es sei denn man lässt dieses und alle künftigen Firmware-Updates aus.<br />
<br />
Achso! Fast hätte ich es vergessen, aber Nintendo hat auch noch Features in die neue Firmware eingebaut, die dem Benutzer und nicht nur Nintendo etwas bringen. So kann man nun den Wetter-, Nachrichten- und Fotokanal löschen. Wer häufig im Wii-Shop einkauft kann dem vielleicht etwas gutes abgewinnen, eine wirkliche Lösung des Speicherproblems steht aber immer noch aus, da auch dieses Update nicht die Erweiterung des 512 MB kleinen Wii-Speichers über eine SD-Karte oder gar USB-Sticks und -Festplatten ermöglicht. Wenn Nintendo bei der Lösung dieses Problem weiterhin einen solchen Elan an den Tag legt, ist eine Lösung wohl eher noch von der Homebrew-Szene zu erwarten. Ich bin jedenfalls schon einmal gespannt auf die ersten gehackten Firmwares mit USB-Unterstützung <img src="http://www.zockblog.org/templates/default/img/emoticons/wink.png" alt=";-)" style="display: inline; vertical-align: bottom;" class="emoticon" /> 
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        <link href="http://www.zockblog.org/archives/134-Neue-VC-Releases-vom-13.-Juni-2008.html" rel="alternate" title="Neue VC-Releases vom 13. Juni 2008" />
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        <published>2008-06-13T06:37:00Z</published>
        <updated>2008-06-13T06:38:13Z</updated>
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        <title type="html">Neue VC-Releases vom 13. Juni 2008</title>
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                Bescherte Nintendo uns letzte Woche kein einziges neues Spiel für die Virtuelle Konsole, so sind es diese Woche gleich fünf: <strong>Alex Kidd in Miracle World</strong>, <strong>Fatal Fury 2</strong>, <strong>Nebulus</strong>, <strong>Ninja Combat</strong> und <strong>The Last Ninja 2</strong>.<br />
<br />
Beschreibungen und Videos gibt es nach dem Klick <br /><a href="http://www.zockblog.org/archives/134-Neue-VC-Releases-vom-13.-Juni-2008.html#extended">"Neue VC-Releases vom 13. Juni 2008" vollständig lesen</a>
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        <link href="http://www.zockblog.org/archives/133-Civilization-Revolution-Erster-Eindruck.html" rel="alternate" title="Civilization Revolution: Erster Eindruck" />
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        <published>2008-06-12T21:57:00Z</published>
        <updated>2008-05-30T21:25:09Z</updated>
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        <title type="html">Civilization Revolution: Erster Eindruck</title>
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                <!-- s9ymdb:149 --><img class="serendipity_image_center" width="550" height="269" style="border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.zockblog.org/uploads/civdemo.jpg" alt="" /><br />
<br />
Seit letzter Woche steht nun bereits die Demoversion von <strong>Civilization Revolution</strong> im amerikanischen PlayStation Store zum Download bereit und natürlich musste ich mir schnellstmöglich einen ersten Eindruck von Sid Meiers neuem Strategiespiel verschaffen.<br />
<br />
In der Demo kann man nur die beiden Zivilisationen Römer und Ägypter spielen, alle anderen sind sichtbar aber für den Spieler gesperrt. Außerdem wurde ist die Zahl der Runden beschränkt, so dass das Spiel schon im Jahre 1250 n. Chr. abgebrochen wird. Ansonsten stehen einem für eine Demo aber sehr viele Möglichkeiten offen und man bekommt schon mal einen sehr guten Eindruck davon, wie das Endprodukt wohl aussehen wird.<br />
<br />
Wenig überraschend fällt beim Start des ersten Spiels die starke Ähnlichkeit der Grafik mit der von <strong>Civilization IV</strong> auf. Stilistisch gibt es dort keine großen Unterschiede, nur ist mir die Grafik des PC-Spiels als detaillierter in Erinnerung geblieben. Eher negativ überrascht war ich von der Intromusik, die im Vergleich zur Musik des Vorgängers doch arg enttäuschend ausfällt. Aber vielleicht bessert Firaxis da bis zur Veröffentlichung der Verkaufsversion ja noch nach.<br />
<br />
Wie zu erwarten war wurde das Spiel für die Konsolenportierung an manchen Stellen vereinfacht, so dass die Steuerung beherrschbar bleibt und auch die Spielzeit nicht ganz so episch ausfällt wie auf dem PC. Hierzu hat Firaxis unter anderem die in früheren Spielen vom Spieler frei steuerbaren Bautrupps stark modifiziert. Diese werden nun nur noch auf den Felder jeder Stadt eingesetzt, sind vom Computer verwaltet und müssen auch nicht mehr vom Spieler produziert werden. Will man seine Städte durch ein Straßennetz miteinander verbinden, so kann man nun in der Stadtansicht durch den Menüpunkt "Straße bauen" und die Auswahl der Zielstadt gegen die Zahlung von Gold eine Straße zur gewünschten Stadt bauen lassen. Die Straße wird dabei noch in derselben Runde fertiggestellt - das aus früheren Spielen bekannte rundenlange Herumdirigieren der Bautrupps bis zur Zielstadt entfällt nun.<br />
<br />
Ebenfalls vereinfacht wurde die Bildung von Armeen. Musste die eigene Zivilisation dazu früher noch große Führungspersonen hervorbringen, so können nun ohne Vorbedingungen mehrere Einheiten zu einer Armee vereint werden.<br />
<br />
Die ganz große Frage bei diesem Spiel war für mich natürlich die, ob die Steuerung und das Spielprinzip auch wirklich auf der Konsole funktionieren würden. Und nach dem ersten Spiel war ich in dieser Beziehung wirklich enttäuscht. Der Steuerung fehlte einfach die Direktheit der Maus und eher unerwartet kam hinzu, dass ich es trotz der Vereinfachungen, die das Spiel über sich ergehen lassen musste, für die Augen als recht Anstrengend empfand, soviel verhältnismäßig kleinen Text zu lesen und mich durch so viele Menüs zu hangeln. Bei Konsolenspielen wird man in der Regel schließlich mit deutlich weniger Text konfrontiert und auch die Entfernung zum Bildschirm ist ein gutes Stück kleiner als an der Konsole.<br />
<br />
Obwohl ich zumindest die PS3-Version für mich schon so gut wie aufgegeben hatte, habe ich mir glücklicherweise nochmal einen Ruck gegeben und siehe da: Schon während des zweiten Spiels habe ich mich an das Konsolen-Civilization gewöhnt und vermisse die Maus kein bisschen mehr und auch von der Couch aus lässt es sich bequem spielen.<br />
<br />
Insgesamt kann ich sagen, dass die Konsolenportierung von Civilization der Demo nach zu urteilen wohl ein voller Erfolg ist. Und obwohl ich immer noch eher zur DS-Version tendiere, überlege ich schon, ob ich mir nicht vielleicht sogar gleich beide Versionen kaufen soll. 
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            <name>ahe</name>
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        <published>2008-06-01T21:51:00Z</published>
        <updated>2008-06-08T12:17:27Z</updated>
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        <title type="html">Spielbericht: GTA IV</title>
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Bereits kurz nach dem Release habe ich von meinen ersten Erfahrungen mit dem neusten Spiel der GTA-Serie <a href="http://www.zockblog.org/archives/116-GTA-IV-Hype-und-Wirklichkeit.html">berichtet</a>. Nun habe ich nach ca. 35 Stunden Spielzeit die Story mit einem Spielfortschritt von ca. 68 Prozent abgeschlossen und es ist Zeit für ein ausführliches Review.<br />
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Wie mittlerweile jedem bekannt sein dürfte, schlüpft man in <strong>GTA IV</strong> in die Rolle des Serben <strong>Niko Bellic</strong>, der noch immer von seiner dunklen Vergangenheit im Krieg im ehemaligen Jugoslawien verfolgt wird und nach <strong>Liberty City</strong> kommt, um dort ein neues Leben zu beginnen. Schon bei der Ankuft stellt sich jedoch heraus, dass sein <strong>Cousin Roman</strong> nicht annähernd so wohlhabend ist wie er aus der Ferne immer berichtet hatte. So macht man dann auch recht schnell Bekanntschaft mit der Unterwelt von <strong>Liberty City</strong> und verdient seine Brötchen mit all den "Tätigkeiten", die zu einem GTA-Spiel nun einmal dazugehören.<br />
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<h3>Missionen</h3><br />
Bei den Missionen selbst hat sich nicht viel geändert. Nach wie vor bestehen sie zum überwältigenden Teil aus <strong>Attentaten</strong>, <strong>Autodiebstahl</strong>, <strong>Verfolgungsaktionen</strong>, der <strong>bewaffneten Flucht</strong> aus umstellten Gebäuden und gelegentlichen <strong>Befreiungsaktionen</strong>. Nichts neues also, abgesehen von einem größtenteils <strong>stark verringerten Schwierigkeitsgrad</strong>, der die Missionen nicht langweiliger macht, dem Spieler aber einigen Frust erspart. Positiv hervorheben muss ich in diesem Zusammenhang außerdem das neue Speichersystem, das nach jeder erledigten Mission <strong>automatisch speichert</strong> und einem so das nervige Hin- und Herfahren zwischen Versteck und Missionsort merklich reduziert. Außerdem gibt es jetzt auch die Möglichkeit eine <strong>gescheiterte Mission zu wiederholen</strong>. Leider landet man dabei allerdings nicht direkt am Missionsort, sondern beginnt die Mission direkt nach dem Missionsbriefing, d.h. man findet sich in aller Regel vor dem Haus des Auftraggebers wieder und muss erst noch zum Missionsort fahren. Immerhin spart man sich die erneute Fahrt zum Auftraggeber, die in früheren GTA-Spielen unvermeidlich war.<br />
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<h3>Grafik</h3><br />
Hatte ich mich in meinem ersten Bericht noch über die Grafik und die recht eingeschränkte Sichtweite beklagt, so muss ich diese Aussage jetzt wieder ein wenig relativieren. Nach kurzer Zeit hatte ich mich an die eingeschränkte Sicht gewöhnt und spätestens nachdem ich zum Vergleich noch einmal eine Runde <strong>San Andreas</strong> auf der PS2 gespielt habe bin ich von den grafischen Vorzügen von <strong>GTA IV</strong> überzeugt. Zwar sieht <strong>GTA IV</strong> nicht so gut aus wie ich es aufgrund der Trailer und Screenshots erwartet hatte, aber wenn man bedenkt, dass das Spiel im Gegensatz zu den meisten anderen Spielen eine komplette Stadt und nicht nur lineare Levels (wie z.B. in <strong>Uncharted</strong>) darstellen muss, kann man mit der Grafik durchaus zufrieden sein.<br />
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<h3>Neuerungen</h3><br />
Viel wichtiger als die Grafik war mir ohnehin das Gameplay und hier hat Rockstar noch einige mehr, als die bisher genannte Neuerungen umgesetzt. So besitzt Niko nun ein <strong>Handy</strong>, mit dem er alle ihm bekannten Personen jederzeit anrufen, bzw. von diesen angerufen werden, kann. Gleichzeitig dient das Handy auch als Einstiegspunkt in den nun endlich verfügbaren <strong>Multiplayer-Modus</strong>. Dieser bietet eine ganze Reihe von unterschiedlichen Spielmodi, die von <strong>Death-Match</strong> über <strong>Bandenkämpfe</strong> bis hin zur kooperativen Rettung eines gerade am Flughafen angekommenen Verbrecherbosses vor einem Großaufgebot der Polizei reichen. Parallel zum Handy steht mit mehreren <strong>Internet-Cafes</strong> im Stadtgebiet noch ein weiteres modernes Kommunikationsmittel bereit. Hier kann Niko seine <strong>E-Mails</strong> abrufen (die ihm manchmal auch neue Aufträge bescheren), Dates über eine <strong>Dating-Plattform</strong> anbahnen und zahlreiche <strong>Parodien echter Websites</strong> aufsuchen.<br />
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Damit auch während den Missionen möglichst alles glatt läuft, hat Rockstar nun auch ein <strong>Deckungssystem</strong> eingeführt, das zwar leider nicht immer ganz perfekt funktioniert, insgesamt aber eine willkommene Erleichterung darstellt, da ein Schusswechsel nun nicht mehr ein so großes Glücksspiel ist wie in früheren Spielen der Serie. Wer sich zu Missionen bisher häufig verfahren hat und keine große Lust hatte, die Karte der Stadt auswendig zu lernen, wird sich über das <strong>Navigationssystem</strong> freuen. Jedes Fahrzeug verfügt nun über ein Navi, welches einen nach dem Markieren eines beliebigen Punktes auf der Ingame-Karte sicher an den Zielort lotst.<br />
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Eine eher nervige Neuerung in <strong>GTA IV</strong> stellt das <strong>Freundesystem</strong> dar. Im Laufe der Story gewinnt man mehrere Personen automatisch als Freunde, die dann öfters mit einem etwas unternehmen wollen (Trinken, Stripclub, Bowling etc.). Unternimmt man oft genug etwas mit ihnen, so steigt das eigene Ansehen bei diesen Personen irgendwann soweit, dass sie bereit sind einem bestimmte Gefallen zu tun. GTA-typisch handelt es sich dafür natürlich um solche "Gefallen", wie den Einbau von Bomben in Fahrzeuge, Verkauf günstiger Waffen oder auch das Vorbeischicken einer Gruppe von Schlägern, die einem bei einer Mission tatkräftig unter die Arme greifen. Klingt zwar recht nützlich, hat aber den Nachteil, dass diese Freunde einen auch gerne einmal anrufen, während man gerade auf dem Weg zu einer schon mehrmals versuchten Mission ist und gerade überhaupt keinen Nerv hat, um mit seinen virtuellen Kumpels herum zu hängen. Drückt man sie dann einfach weg, sagt ihnen ab oder lässt sie klingeln bis sie schwarz werden, so sinkt man in ihrem Ansehen, und der letzte Barbesuch war zumindest teilweise umsonst. Wie ich erst nach dem Durchspielen der Story festgestellt habe, kann man das Handy durch Auswahl eines etwas versteckt platzierten Menüpunkts allerdings auch <strong>abschalten</strong>, wenn man gerade keine Lust auf solche Anrufe hat, und praktischerweise sinkt man dann auch nicht im Ansehen der Freunde. Das muss man allerdings auch erstmal wissen.<br />
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Die letzte große Neuerung in <strong>GTA IV</strong> ist die neu eingeführte Möglichkeit <strong>eigene Entscheidungen</strong> zu treffen. So wird man im Verlauf des Spiels immer mal wieder vor die Wahl gestellt, ob man eine bestimmte Person wirklich tötet oder sie nicht doch vielleicht verschonen will. Dabei wird das Schicksal der jeweiligen Person anschließend scheinbar beiläufig von irgend einem anderen Character erwähnt, und man fragt sich dabei öfters, ob man die richtige Entscheidung getroffen hat.<br />
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<h3>Enttäuschungen</h3><br />
Die erste große Enttäuschung hat Rockstar uns schon lange vor dem Release beschert, als sie bekannt gegeben haben, dass der vierte Teil wieder in einer <strong>einzigen Stadt</strong> spielen wird. Und wenn <strong>Liberty City</strong> auch detaillierter und größer ist als die drei Städte in <strong>San Andreas</strong>, so ist doch lange nicht so groß und detailliert wie ich gehofft hatte. Noch immer gibt es viele Gebäude (vor allem auch Läden), die von außen fälschlicherweise aussehen, als könnte man sie betreten. Am meisten habe ich in <strong>GTA IV</strong> aber vermisst, einfach mal aufs Land zu fahren und die Großstadt hinter mir zu lassen. Aber auch die Dramatik leidet darunter, dass sich alles in einer einzigen Stadt abspielt. Ähnlich wie in <strong>San Andreas</strong> gibt es auch in <strong>GTA IV</strong> einen Moment, in dem man alles hinter sich lassen muss und plötzlich wo anders wieder ganz von vorne anfangen muss. War dies in <strong>San Andreas</strong> mit der Flucht in eine andere Stadt noch sehr glaubhaft umgesetzt, so wirkt es auf mich fast schon lächerlich, wenn Niko und Roman in <strong>GTA IV</strong> lediglich auf die Nachbarinsel umziehen.<br />
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Eins meiner Lieblingsfeatures in <strong>Vice City</strong> war die Möglichkeit <strong>Appartments</strong>, <strong>Häuser</strong> und sogar <strong>Unternehmen</strong> zu kaufen. In <strong>San Andreas</strong> wurden die <strong>Unternehmen</strong> dann leider gestrichen, ersatzweise standen dafür dann aber zumindest mehr <strong>Appartments</strong> und <strong>Häuser</strong> zum Verkauf. Beide Spiele hatten das Problem, dass man relativ schnell an einem Punkt angelangt war, an dem man alles was man kaufen konnte besaß und nicht mehr wusste, was man mit dem ganzen Geld anfangen sollte.<br />
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Wer sich, wie ich, für <strong>GTA IV</strong> eine Lösung dieses Problems erhofft hatte, wird sehr enttäuscht sein. Statt mehr Grundbesitz zum Kauf bereit zu stellen, haben die Entwickler dieses Feature gleich ganz entfernt. Stattdessen erhält man sämtliche Verstecke im Verlauf des Spiels <strong>automatisch geschenkt</strong>. Als Konsequenz kann man mit Geld noch weniger anfangen und schon nach kurzer Zeit hat man alleine durch die Missionen so viele flüssige Mittel angehäuft, dass man beim Kauf von Kleidung und Waffen (viel mehr kann man wirklich nicht kaufen) den momentanen Kontostand überhaupt nicht mehr beachten muss.<br />
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Apropos Kleidung: Die Zahl der verfügbaren Kleidungsstücke wurde im Vergleich zu <strong>San Andreas</strong> drastisch reduziert, die RPG-Features wurden gleich komplett entfernt. Tatsächlich findet man insgesamt aber doch genug zum Anziehen und so wirklich viel Lust hatte ich auch noch nie, Niko ein individuelleres Aussehen zu verpassen. Was mich wirklich wurmt ist die Tatsache, dass im ganzen Spiel nur <strong>zwei Brillen</strong> gibt. Hätte Rockstar nicht zumindest eine akzeptable Auswahl an Sonnenbrillen anbieten können? So aufwändig kann es ja wohl nicht sein, ein paar <strong>Sonnenbrillen</strong> zu modellieren. Und welches Kleidungsstück kann in einem Gangsterepos wie <strong>GTA</strong> wichter und stimmungsvoller sein, als eine coole <strong>Sonnenbrille</strong>?<br />
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<h3>Story (VORSICHT: Leichte Spoiler)</h3><br />
Einen großen Reiz an der GTA-Serie macht für mich immer der <strong>Underdog-Charakter</strong> des Protagonisten aus. Man kommt in eine Stadt voller Korruption und Verbrechen, in der man entweder ein Fremder oder einfach nicht mehr willkommen ist. Hat man die Story dann aber abgeschlossen, so hat man alle Widerstände überwunden und findet sich selbst in der Rolle des <strong>größten Gangsters der Stadt</strong> wieder. Am Ende von <strong>Vice City</strong> besaß man die riesige Villa des größten Drogenbosses der Stadt und sämtliche illegalen Tarnfirmen. In <strong>San Andreas</strong> entledigte man sich seines ärgsten Feindes und machte die eigene Gang zur einzigen im ganzen Bundesstaat.<br />
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Spätestens als ich ziemlich am Anfang des Spiels mit Roman durch die Gegend fuhr und er voller Begeisterung meinte: <strong>"We're going to the top, Niko!"</strong>, war es wieder da, das GTA-Feeling. In dem Moment wusste ich, wie die Story ausgehen würde - zumindest glaubte ich das. Das tatsächliche Ende ist weit weniger spektakulär, als ich gehofft hatte. Zwar hat Niko sein ursprüngliches Ziel erreicht, doch hat er das ganze Spiel über seine Zeit nur mit Möchtegern-Gangstern verschwendet und befindet sich am Ende in einer ähnlichen Lage, wie zum Zeitpunkt, als er in <strong>Liberty City</strong> angekommen ist. Nicht umsonst fragt Niko am Ende Roman, nachdem dieser voller Enthusiasmus meinte sie hätten es geschafft, was sie denn überhaupt geschafft hätten. Und viel haben sie wirklich nicht geschafft.<br />
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Letzlich wirkt die Story von <strong>GTA IV</strong> auf mich lediglich wie der <strong>Prolog</strong> zur eigentlichen Geschichte. Zugegeben, Rockstar hat den Charakteren mehr Tiefe verliehen als noch in früheren Spielen und auch die Videos sind deutlich besser geworden. Aber was nützt das alles, wenn die Story letztlich auf der Stelle tritt? Momentan ist <strong>Liberty City</strong> eine riesige und kaum erkundete Stadt, in der es noch viele Geschichten zu erzählen gibt. Und möglicherweise hatte Rockstar genau das beabsichtigt. Schließlich wollen ja auch die noch ausstehenden <strong>Download-Episoden</strong> etwas zu erzählen haben.<br />
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<h3>Fazit</h3><br />
<strong>GTA IV</strong> ist ein grundsolides Spiel, kann dem im Vorfeld der Veröffentlichung zelebrierten <strong>Hype</strong> aber nicht gerecht werden. Wichtigste Innovation dieses Spiel ist für mich eindeutig das <strong>Handy</strong>, das wohl in Zukunft auch in anderen Spielen Einzug halten dürfte. Zwar hat Rockstar die Serie insgesamt um sehr viele Neuerungen bereichert, im Vergleich zu <strong>San Andreas</strong> scheint es mir aber, als hätte man einen Schritt nach vorne und zwei zurück gemacht. 
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